Prozedurale Anwendungsentwicklung

Das Hilfethema Entwicklungsumgebung führt in die Anwendungsentwicklung unter VBA ein. VBA (Visual Basic für Applikationen) ist nur eines der Entwicklungswerkzeuge von MS Office. Einen Teil der prozeduralen Funktionalität decken auch Makros ab. Diese automatisieren oft kleine Routineaufgaben, indem sie mehrere Tasten- oder Mausaktionen aufzeichnen und unter einem Namen zusammenfassen. 

Ein MS Office-Makro ist eine Zusammenfassung häufig vorkommender Aktionen unter einem Namen. Aktionen sind zum Beispiel das Öffnen eines Formulars oder das Anzeigen eines Berichts. Auch der Nichtprogrammierer kann zum Beispiel ein Makro definieren, das ein Formular öffnet, sobald die Benutzerin auf eine Befehlsschaltfläche klickt. Access-Makros können Sie aus einem Unterformular des Datenbankfensters (»F11) wählen und mit Argumenten ergänzen.

Komplexe Projekte lassen sich allerdings nicht allein mit Makros entwickeln, eine Programmiersprache wie VBA bietet eine grössere Funktionalität. Visual Basic für Applikationen ist ein interpretierter Dialekt von BASIC. Beginners’ All-purpose Symbolic Instruction Code war ursprünglich eine einfache Programmiersprache für Anfänger. VBA hat mit dem ursprüngliche BASIC nur noch wenig gemein. Sein Funktionsumfang (Semantik), seine Aufbau (Syntax) und seine Entwicklungsumgebung haben sich den Eigenschaften moderner Programmiersprachen der vierten Generation angeglichen.

Für den Einsatz einer Programmiersprache wie VBA sprechen die folgenden Eigenschaften:

VBA ist unter MS Access vielseitig einsetzbar. Die folgenden Hyperlinks verweisen auf Beispiele von VBA-Unterprogrammen in der Anwendung TESTS:

VBA greift auf interaktiv erstellte Formulare, Steuerelemente und Abfragen zu:

Eine einfaches Formular

Datenherkunft

QBE

Beispiel einer QBE-Abfrage

Mit VBA lassen sich Unterprogramme für andere Programme erstellen:

Validitätsprüfung

VBA kann externe Programme nutzen:

Integration von Hilfethemen

OLE-Texte bearbeiten


Makros in MS Access